B.A. Japanologie

Studienkonzept und Qualifikationsprofil

Das Fach Japanologie kann in Erlangen im Zwei-Fach-Bachelorstudiengang der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie entweder

  • als erstes Fach mit einem Umfang von 90 ECTS-Punkten zuzüglich der Bachelorarbeit im Umfang von 10 ECTS-Punkten (10 Module, 55 SWS) sowie 10 ECTS an frei wählbaren Schlüsselqualifikationen, oder
  • als zweites Fach im Umfang von 70 ECTS-Punkten (7 Module, 43 SWS) in Kombination mit zahlreichen anderen Fächern studiert werden.

Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester, wobei den Studierenden ein einjähriger Sprachaufenthalt in Japan nach dem vierten Studiensemester nachdrücklich empfohlen wird; hierfür stehen zwei Freisemester zur Verfügung.

Der Studiengang mündet in einen berufsqualifizierenden und zugleich berufsoffenen akademischen Abschluss (Bachelor of Arts, B.A.), der sowohl zu wissenschaftlicher als auch zu praxisbezogener Arbeit befähigt. Mit diesem Abschluss wird zugleich die Voraussetzung erworben, ein Masterstudium aufzunehmen.

Das Fach Japanologie hat sich, ausgehend von einer philologischen und religionswissenschaftlichen Orientierung, seit Ende der 1960er Jahre vermehrt den sozialwissenschaftlichen Disziplinen zugewandt und sich bis heute in Richtung Kulturwissenschaft/Cultural Studies weiterentwickelt. Die Zielsetzung der universitären Ausbildung im Bachelorstudiengang Japanologie liegt in der Vermittlung einer hohen sprachlichen und interkulturellen Kompetenz, die zu einer fundierten kulturwissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Untersuchungsgegenstand Japan befähigen soll. Dabei wird sowohl die Vermittlung fachwissenschaftlicher methodischer Kompetenzen gewährleistet als auch zu eigenständigem, reflektierten wissenschaftlichen Arbeiten angeleitet. Inhaltliche Schwerpunkte des Bachelorstudiengangs Japanologie sind Literatur, Film und Theater von der Frühmoderne bis zur Gegenwart.

Insbesondere für Studierende des Bachelorstudiengangs Japanologie als erstes Fach besteht die Möglichkeit, einen einjährigen Japanaufenthalt an einer Partneruniversität zu absolvieren (siehe Partner). Er soll der Konsolidierung und Vertiefung der in den ersten beiden Jahren des Studiums erworbenen Kenntnisse des Japanischen in Wort und Schrift sowie der Begegnung mit der japanischen Kultur direkt vor Ort dienen; außerdem bietet das Auslandsjahr Gelegenheit zu ersten Recherchen für eine potentielle Bachelorabschlussarbeit und kann im Rahmen der Schlüsselqualifikationen (5 ECTS) angerechnet werden. Als mögliche Berufsfelder kommen Kulturvermittlung, Tourismus, Handelsbeziehungen sowie Wissens­transfer zwischen Japan und Europa, Journalismus, Verlagswesen oder eine Tätigkeit als Übersetzer in Betracht.

Hier finden Sie viele Antworten auf Fragen wie:

  • was sind mögliche Stolpersteine im Studium?
  • womit kann ich das Fach Japanologie verbinden?
  • was sollte ich schon mitbringen, wenn ich anfange Japanisch zu studieren?

Das Kompetenzprofil des Studiums zeigt anschaulich auf, welche Möglichkeiten sich nach dem Studium bieten.

Formales

Informationen zur Einschreibung finden Sie hier.